Cinematischer Videoschnitt für Projekte, die mehr wollen als „nur Content“.
Ob Festival, Kampagne oder Reiseprojekt: Ich helfe dir, Rohmaterial in eine Geschichte zu verwandeln, an der Menschen nicht einfach vorbeiscrollen – mit klarem Spannungsbogen, ehrlichem Rhythmus und einem Fokus auf die Menschen hinter den Bildern.
Wenn du Material hast, das mehr verdient als einen schnellen Schnitt, bist du hier richtig.
Was du mit einem cineastischen Schnitt bekommst
Auf dieser Unterseite geht es um eine Sache: handgemachten Schnitt. Kein „Autocut“, der versucht, den Film auf Knopfdruck zu bauen, und keine generischen Templates, die jedes Projekt in die gleiche Form pressen.
Stattdessen sitzt dir jemand gegenüber, der dein Material wirklich anschaut, versteht, was dahintersteckt – und es in einen klaren, stimmigen Film übersetzt.
- Dokumentarischer Blick statt glatt poliertem, aber leerem Werbe-Look
- Fokus auf Menschen, Atmosphäre und Kontext – nicht nur auf die „Hero-Shots“
- Technische Qualität in Bild, Ton und Untertiteln, die auch auf großer Leinwand trägt – nicht nur auf einem Handy-Display.
Ausgewählte Arbeiten & freie Slots
Sechs Slots für Projekte mit handgemachtem Schnitt – einige abgeschlossen, andere in Arbeit oder geplant. Allen gemeinsam: Sie wurden im Schnitt von Hand gebaut, ohne generative Video-KI.
Mehrtägiges Musikfestival an der Südküste Kretas: Der Film beginnt mit den berühmten neolithischen Höhlen von Matala, in denen vor rund 40 Jahren Hippies und Aussteiger lebten, und führt dann weiter zur Bühne, zu Live-Performances und in die Bucht selbst. Schnitt und Rhythmus sollen das Gefühl vor Ort transportieren – zwischen Geschichte im Fels und Energie auf der Bühne, auch wenn die Kamera oft nah an der Performance bleibt.
Video ansehen →Ein vertikaler 9:16-Clip, der entstanden ist, um auf die Menschenrechtslage im Iran aufmerksam zu machen und Solidarität mit dem Rap-Künstler Toomaj Salehi und der „Women Life Freedom“-Bewegung auszudrücken. Am 24. April 2024 wurde er wegen seiner regierungskritischen Songs und seiner Unterstützung der Proteste zum Tode verurteilt – ein Urteil, das international für Empörung sorgte. Nach anhaltendem Druck wurde die Todesstrafe aufgehoben und Toomaj inzwischen freigelassen. Der Schnitt hält den Fokus auf seiner Botschaft, der Bewegung dahinter und einem klaren Appell für universelle Menschenrechte.
Video ansehen →Eine Live-Session von der südlichsten Außengrenze Europas: der Insel Gavdos. Kein leises Hintergrundstück, sondern Rebellion, Lebensfreude und die Sehnsucht nach einer gerechteren Welt für alle – eingefangen in einer Mischung aus Nähe, Offenheit und rauer Umgebung. Der Schnitt betont die Spannung zwischen Ort, Musik und dem, was im Hintergrund mitschwingt.
Video ansehen →Reservierter Slot für eine zukünftige dokumentarische Kurzgeschichte: ein Projekt, in dem eine Person, ein Ort oder eine Initiative in 3–5 Minuten erzählt wird. Idee: Interview, Alltagsmomente und Umgebung greifen ineinander und ergeben ein ruhiges, aber klares Narrativ.
In Planung – Details nach Absprache →Ein Teaser für KaizenTravel: Bilder aus einer Reise durch Kolumbien mit Fokus auf Atmosphäre, Menschen und das Gefühl, unterwegs zu sein. Statt nur Postkartenmotive aneinanderzureihen, verbindet der Schnitt Bewegung, Begegnungen und Rhythmus so, dass du dich für einen Moment fühlst, als wärst du mit auf der Reise.
Video ansehen →Slot für ein Projekt, bei dem ein längerer Film den Kern bildet – und viele kleine Social-Clips gezielt daraus geschnitten werden, z. B. für Instagram, TikTok oder LinkedIn. Ziel: ein starker Hauptfilm und kurze, präzise Ausschnitte, die für sich stehen, aber derselben Geschichte dienen.
In Planung – Details nach Absprache →Alle Beispiele auf dieser Unterseite sind zu 100 % manuell geschnittener Film – ohne generative Video-KI. Auf anderen Unterseiten zeige ich, wo künstliche Intelligenz und Automationen deine Workflows sinnvoll verstärken können.
Wie ich an einen Schnitt herangehe
Ein guter Schnitt ist für mich mehr als „Material klein machen“. Zuerst schaue ich, was wirklich da ist – und welche Geschichte im Rohmaterial bereits angelegt ist. Von dort aus gehen wir Schritt für Schritt weiter.
- Rhythmus: Wie sich Bilder, Pausen und Schnitte anfühlen – nicht nur im Takt der Musik, sondern im Takt der Geschichte.
- Spannungsbogen: Wo steigen wir ein, was lassen wir weg, welche Momente behalten wir – und was verlangsamt nur, ohne etwas hinzuzufügen.
- Ton: Atmosphäre, Sprache, Musik und Stille werden so verbunden, dass der Film für sich funktioniert, ohne schreien zu müssen – gerade im dokumentarischen Kontext.
- Bild: Color Grading, Kontraste, Licht und Grain werden so eingesetzt, dass sie Stimmung, Thema und deine Werte unterstützen.
Meist arbeiten wir mit klar definierten Schnittphasen (Rohschnitt, Feinschnitt, finale Version), damit du jederzeit weißt, wo wir stehen – und dein Feedback gezielt einfließen kann, statt in endlosen Runden.
Für wen diese Leistung passt – und für wen eher nicht
Passt gut, wenn …
-
… du etwas Echtes zeigen willst.
NGOs, Initiativen, kleine Marken oder Selbstständige, die echte Menschen, echte Orte und echte Themen zeigen wollen – auch wenn nicht alles perfekt ausgeleuchtet ist. -
… du schon Material hast (oder bald haben wirst).
Du hast Aufnahmen von einem Festival, einer Kampagne, einem Projekt oder einer Reise – aber niemanden, der daraus eine klare, berührende Geschichte baut. -
… dir Haltung & Atmosphäre wichtig sind.
Dir ist wichtiger, wie sich der Film anfühlt und was er transportiert, als dass jede Sekunde einem Trend-Template entspricht.
Weniger passend, wenn …
-
… du ein klassisches Agentur-Setup suchst.
Große Teams, viele Ebenen, viel „Account-Management“ – das bin ich nicht. Ich arbeite bewusst klein, direkt und persönlich. -
… es vor allem um Trend-Effekte geht.
Wenn der Hauptfokus auf lauten Effekten, Micro-Trends und austauschbaren Transitions liegt, ist ein dokumentarischer Ansatz selten die richtige Wahl. -
… alles extrem schnell und extrem günstig sein muss.
Schnelle Social-Cuts sind möglich, aber ein stimmiger, gut gebauter Film braucht Zeit und Aufmerksamkeit. Wenn dafür gar kein Raum ist, wird es schwierig, etwas Nachhaltiges zu bauen.
Häufige Fragen
Mit welchen Videoformaten kannst du arbeiten – und was ist mit WhatsApp?
Ich kann mit den meisten gängigen Videoformaten und Codecs arbeiten – idealerweise mit den Originaldateien direkt von Kamera, Smartphone oder Recorder, z. B. über Nextcloud oder einen anderen Cloud-Upload.
Weniger geeignet sind Videos, die stark über WhatsApp komprimiert wurden: Sie sind oft voller Artefakte, machen im Schnitt Probleme und begrenzen die Bildqualität deutlich. Wenn möglich, arbeiten wir mit den ursprünglichen Dateien.
Wie viele Feedbackrunden sind sinnvoll?
In der Praxis funktionieren etwa vier klar definierte Runden gut:
- Erster Schnitt mit initialem Feedback
- Zweite Version mit Feinschnitt-Feedback
- Feinkorrekturen im Detail
- Finale technische Version (Export-Check, letzte Details)
Wenn du mehr Runden brauchst, können wir das vereinbaren – ich empfehle aber dringend, Feedback in „Paketen“ zu sammeln, damit der Prozess für beide Seiten übersichtlich und gut steuerbar bleibt.
Kannst du auch drehen?
Mein Hauptfokus liegt auf dem Schnitt. Kleine, mobile Drehs mit leichtem Setup kann ich unterstützen – z. B. für zusätzliche Szenen, B-Roll oder gezielte Statements.
Für größere oder aufwendigere Produktionen arbeite ich lieber mit Kameraleuten oder Teams zusammen, die vor Ort bei dir sind. So bleibt die Bildqualität da, wo sie sein soll – und ich kann meine ganze Aufmerksamkeit auf Struktur, Rhythmus und Erzählung legen.
Wie lange dauert ein Projekt in der Regel?
Das hängt natürlich vom Umfang ab, aber grob kannst du mit etwa einer Woche (rund sieben Tagen) vom „Go“ bis zur finalen Version rechnen.
Wenn sehr viel Material, viele Versionen oder ein sehr enges Timing im Spiel sind, planen wir entsprechend mehr Zeit oder ein klares gemeinsames Timeline-Setup ein.
Schauen wir uns an, was in deinem Material steckt.
Du brauchst kein perfektes Briefing oder Storyboard. Ein paar Zeilen zu Material, Kontext und Ziel reichen, um einzusteigen.
Wir starten mit einer einfachen Unterhaltung.
Wenn dein Projekt eine menschlichere, cineastische Perspektive braucht – und einen Schnitt, der sich nicht wie „noch ein Video“ anfühlt –, schreib mir ein paar Zeilen und wir schauen, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt.
E-Mail oder Videocall – so wie es für dich passt.
Du kannst mir eine E-Mail zu dir, deinem Projekt und deinem aktuellen Setup schicken – auf Deutsch, Englisch oder Griechisch.
E-Mail schreibenE-Mails sind auf Deutsch, Englisch oder Griechisch möglich. Wenn du lieber sprichst als schreibst, können wir einen kurzen Videocall vereinbaren – der kann auf Deutsch oder Englisch stattfinden, zum Beispiel über Zoom oder in einem privaten Rocket.Chat-Raum.